Behandlungsdauer

Behandlungsdauer

Dauer einer kieferorthopädischen Behandlung

Die Dauer einer kieferorthopädischen Behandlung hängt von sehr vielen Faktoren ab.

Bei der Frühbehandlung (im frühen Wechselgebiss) handelt es sich in der Regel um eine Kurzbehandlung. Allerdings muss diese oft im späten Wechselgebiss (zweite Phase des Zahnwechsels) fortgesetzt werden.

In vielen Fällen bestimmt die Dauer des Zahnwechsels den Behandlungsablauf. Erst wenn alle bleibenden Zähne (mit Ausnahme der Weisheitzähne) durchgebrochen sind, kann die Behandlung endgültig abgeschlossen werden. In manchen Fällen sind in zeitlich größer werdenden Abständen Nachkontrollen ratsam, bis über die Weisheitszähne entschieden werden kann. Letztere sind sehr variabel. Von Nichtanlage bis schwieriger Verlagerung und sogar Doppelanlage ist alles möglich. Muss eine Behandlung relativ früh begonnen werden, z.B. wegen falscher Bisslage mit einem Aktivator oder Bionator, kann sich die Behandlung durchaus über 3-4 Jahre erstrecken, wenn einzelne Zähne sehr verzögert durchbrechen. Bei Fällen, die erst im späten Wechselgebiss mit einer Multibracketapparatur zu beginnen sind, beträgt die Dauer durchschnittlich 18 Monate. In angelsächsischen Ländern wird traditionell mehr mit festsitzenden Apparaturen behandelt und später begonnen als in Mitteleuropa. Dadurch ergeben sich durchschnittlich etwas kürzere Behandlungszeiten. Allerdings müssen als Konsequenz mehr Zähne extrahiert werden und es muss länger retiniert werden, z.B. mit einem Kleberetainer. Die in Deutschland verbreitete Lehrmeinung zum optimalen Zeitpunkt für die Durchführung einer kieferorthopädischen Behandlung ist in der Stellungnahme der DGKFO festgehalten.

Dr. Gerhard Schillai
Heinrichsdamm 7
96047 Bamberg

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